Grevenbroich-Süd, 01.02.2026 – Mit einem spürbaren Aufbruch Gefühl und vielen bewegenden Momenten hat der 1. FC Grevenbroich-Süd seinen neu aufgelegten Neujahrsempfang gefeiert. Das Datum – zum Beginn der Rückrunde in der Bezirksliga – war bewusst gewählt, um den sportlichen Neustart und gesellschaftliches miteinander zu verbinden.

Unter den Gästen befanden sich Heike Troles – Landtagsabgeordnete des Landes NRW, dem stellvertretenden Bürgermeister Philipp Bolz und des wiedergewählten Ratsmitglied Sabrina Neverman hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der lokalen Politik. Ebenso herzlich begrüßt wurde das Schützenkönigspaar aus Neuenhausen Jürgen und Ulrike Gingter, die dem Empfang zusätzliche festliche Bedeutung verliehen.

Doch der Morgen stand nicht nur im Zeichen der aktuellen Verantwortungsträger. Besonders emotional war die Anwesenheit langjähriger Wegbegleiter des Vereins: Ex-Präsident Rolf Mähler, ehemaliger Schatzmeister Heinz-Peter Schillings sowie der langjährige Ehrenamtler Karl-Heinz Heidemanns und ehemaliges Vorstandsmitglied Heinz Pesch. Ohne sie, so betonte der Vereinsvorstand, hätte es keinen neuen Anlauf für den Neujahrsempfang gegeben.

Ein stiller Moment für Frank Möller

Mit bewegten Worten eröffnete der 1. Vorsitzende Jürgen Latajka die Veranstaltung. Bevor der Morgen seinen Verlauf nahm, bat unser Schatzmeister als langjähriger Begleiter als Angestellter und Nachfolger alle Anwesenden zu einer Gedenkminute für den kürzlich verstorbenen Frank Möller – ein Moment der Stille, der die enge Verbundenheit im Verein spürbar machte.

Transparenz, Verantwortung und ein Blick in die Zukunft

Im weiteren Verlauf stellte der Vorstand die aktuelle Arbeit des Vereins vor. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Neuausrichtung der Jugendabteilung, die in den kommenden Jahren weiter gestärkt werden soll.

Schatzmeister Maurice Woop-Kolanidis verdeutlichte anhand konkreter Zahlen, mit welchen Herausforderungen Vereine heute konfrontiert sind:

Eine Stunde aktive Betreuung für Kinder kostet Eltern rund 0,40 Euro.
Bei einem Mitgliedsbeitrag von lediglich 8 Euro im Monat wird klar, dass große Modernisierungen oder bauliche Maßnahmen nicht aus eigener Kraft zu stemmen sind.

Deutlich wurde daher auch der Appell an Stadt und Stadtbetriebe, die Zusammenarbeit weiter zu intensivieren. Gerade weil Vereine wie der 1. FC Grevenbroich-Süd eine wichtige soziale Rolle spielen, dürfen sie mit den finanziellen Herausforderungen nicht allein gelassen werden.

Im Rahmen des Programms wurde ebenfalls auf den kürzlich erschienenen Bericht im Erft-Kurier hingewiesen, der die teils schwierige Situation der Sanitäranlagen thematisierte. Der Verein stehe – so betonte der Vorstand – in der Pflicht, den Mitgliedern hygienisch einwandfreie Waschräume bereitzustellen. Doch hierfür sei Unterstützung dringend notwendig.

Ein besonderer Moment: 70 Jahre Leidenschaft für den Verein

Den emotionalen Höhepunkt am Morgen bildete die Ehrung von Karl-Heinz Heidemanns, einem Mann, der den Fußball in Neuenhausen über Jahrzehnte geprägt hat.

Für 70 Jahre Vereinsmitgliedschaft, unzählige Stunden ehrenamtlichen Einsatzes, für Herzblut, Schweiß und tiefe Loyalität erhielt er aus den Händen von Jürgen Latajka ein eigens gestaltetes Ehren-Trikot sowie einen Gutschein für die traditionelle Vereinsgaststätte „En de Spetz“.

Der Applaus, der Karl-Heinz Heidemanns begleitete, sprach Bände: Er galt nicht nur einem Jubiläumsmitglied – sondern einer echten Vereinslegende.

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