Daniela und Matthias erfolgreich im September

Daniela  erreichte am 09.09 beim Volksbadlauf in Mönchengladbach über 10 Km bei den Frauen den 3. Rang in 41:06 Min; in der W40 Wertung der 1.Platz. Damit sicherte sich Daniela in der NEW Laufserienwertung den 3.Rang.

 

Bei der Grevenbroicher Stadtmeisterschaft am 14.09 starteten Daniela und Matthias beide über die 3000m Stecke.Bis zur 5. Runde liefen beide zusammen der Konkurrenz davon, bis dann Matthias noch Daniela abhängen konnte und in 11:08 Min als Stadtmeister über die Ziellinie lief. Daniela wurde in 11:17 Stadtmeisterin.

 

Am 28.09 startete Daniela  beim  7 Meilen-Nachtlauf in Zons. Hier erreichte Sie mit einer Zeit von 47:07 Min einen guten 5. Platz in der Frauenwertung. Kurz vor dem Ziel wurde Sie noch auf den 4. Platz laufend, abgefangen.

 

Vor dem Neusser  Erftlauf führt Daniela die Wertung der Laufserie bei dem Rhein- Kreis Neuss Cup an. Der Erftlauf ist der letzte Lauf der für den Rhein- Kreis Neuss Cup noch gewertet wird. Dazu wünschen wir Daniela 17.11 viel Erfolg damit Sie Ihren Platz verteidigen Kann.

Nach dem Lauf ist ein Treffen der FC Süd Leichtathleten im Tennisheim an der Ludwig- Wolker -Sportanlage vorgesehen.

Berglauf Sophienhöhe

Am Samstag 5. August liefen Jürgen und Atul beim Berglauf an der Sophienhöhe in Niederzier bei Jülich den 10 Km Lauf mit. Atul belegte in 38:47 Min  den 6.Rang, Jürgen wurde 24. In 50:59 Min.

     

Deutsche Seniorenmeisterschaften in Mönchengladbach

Daniela absolvierte bei den deutschen Seniorenmeisterschaften in Mönchengladbach ein umfangreiches Programm - sie startete an allen drei Wettkampftagen über 400m, 800m, 1500m und 5000m. Hierbei erreichte sie zwei 6. und zwei 7. Plätze.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

400 m – 6. in 67,74

800m – 6. in 2:29,47   

1500m- 7. in 5:06,0 

5000m- 7. in 19:24,58     

Swim & Run am 30.06.2018 in Krefeld

Theo, Meikel und Alex nahmen in Begleitung von Cheftrainer Adi am vergangenen Samstag beim 4. Swim & Run im Naturbad in Krefeld-Fischeln teil. Nach verletzungsbedingter Zwangspause war dies für Theo der erste Wettkampf in diesem Jahr.

Gemeinsam mit Alex startete er bei dem Fitness Run über eine Distanz von 4 Kilometern. Nach dem Start im Freibad um Punkt 13 Uhr ging es bei praller Mittagssonne und 30 Grad Celsius auf einen Rundkurs, der viermal zu bewältigen war. Mit einer Zeit von 23,42 Minuten belegte Theo einen hervorragenden 9. Platz. Alex schaffte es in 18,42 Minuten auf Platz 3.

Meikel suchte vor dem Start seines Rennens die Abkühlung im kühlen Nass. Er war  für den Swim & Run – Wettbewerb gemeldet. Vor dem 4 Kilometer-Lauf galt es daher für ihn, eine Strecke von 300 m schwimmend zurückzulegen. Beides meisterte Sportsfreund Meikel mit Bravour. Er sicherte sich in einer Zeit von 28,18 Minuten einen guten 11. Platz.

 

City-Lauf Grevenbroich

Beim GV City- Lauf waren wir in diesem Jahr zahlreicher vertreten. Alex wurde im flotten Fünfer bei der M 40 Erster und kam in 21:29 Min als 19. Gesamt  ins Ziel.

Flotte 5000m und der 10000m-Lauf wurden zusammen gestartet wo dann 285 Läufer gleichzeitig loslegten. Mattias kam als Gesamt 19. In 39:46 Min ins Ziel und gewann die M 50; Atul war in der M 50 2., Gesamt 22., Meikel kam nach 41:21 Min. als Gesamt 27. Und wurde in der MHK 8.

Daniela wurde 2. In der W 40 und 30. Im Gesamt Zieleinlauf brauchte sie 41:35 Min, war insgesamt 4. Schnellste Frau. Jürgen brauchte 44:52 Min war Gesamt 65. und 4. bei M55.

Nicholas lief das Erste mal für den 1. FC- Süd wurde Gesamt 67. In 45:13Min.; 13. M35. Anna hat sich auch mal wieder getraut. Sie brauchte 57:42Min. ; 204. Gesamt und 7. WHK.

In der Stadtmeister- Wertung wurde Anna 1. Bei den Frauen; Daniela W 40 1. ; Mattias 1. M50: Meikel 3. Männer

 

                    

Meikel startete in Schwafheim über 10km

Meikel ist am 31.Mai in Schwafheim mal wieder einen Wettkampf gelaufen. Um eine nicht zu schnelle Distanz zu wählen hat er sich für die 10km entschieden. Ziel war es einen Testlauf zu machen und zu schauen wo er nach einigen Monaten Lauf-Abstinenz steht.
Er ist dann nach 43:14,15min ins Ziel gekommen und war damit 10. im Gesamteinlauf und 3. in der Altersklasse und konnte direkt eine Medaille bei diesem landschaftlich schönen und gut organisierten Lauf erringen und mit nach Hause nehmen. Jetzt gilt es darauf aufzubauen und wieder langsam anzufangen.

Trainingslager Monte Gordo 2018

Ein paar Mitglieder der Leichtathletikabteilung des 1. FC Grevenbroich Süd hatten genug vom kalten Wetter und fuhren daher – wie mittlerweile Tradition – für eine Woche nach Monte Gordo ins Trainingslager.

Das Wetter war diesmal leider etwas kühler als sonst um diese Zeit, aber mit etwas über 15°C und überwiegend Sonnenschein, boten sich ideale Trainingsbedingungen, und es wurden wieder zahlreiche Kilometer im Pinienwald, am Strand und auf der Straße zurückgelegt.

Auch die Regeneration kam nicht zu kurz – in der Sonne konnte man schon sehr schön draußen sitzen, und bei einem Glas Bier oder Wein und einem frischen Fisch – oder alternativ einem „Hühn“ die Energiereserven wieder auffüllen.

Leider waren wegen Umbaumaßnahmen am Strand sämtliche Buden (mit Ausnahme von einer) abgerissen worden, so dass der traditionelle Treffpunkt „Paprikabude“ diesmal nicht zur Verfügung stand. Wir freuen uns aber schon auf ein Wiedersehen mit der Paprikabude im nächsten Jahr, wenn sie komplett neu errichtet wieder da sein wird.

Die Woche ging mal wieder viel zu schnell vorbei – aber die Planung für Monte Gordo 2019 kann ja schon einmal beginnen!

 

                  

Energie Cross Neukirchen

Dani und Mathias starteten bei Energie Cross Neukirchen über 5100m.

Dani lief als 26. ein, war damit viertbeste Frau und Gewann ihre Altersklasse W40 in 22:41.

Mathias kam als 28. ins Ziel, und wurde mit einer Zeit von genau 23 Minuten Fünfter in der M50.

 

      

45. Neusser Erftlauf 2017

Am Samstag, 18.11.2017 ging es wie jedes Jahr zum Neusser Erftlauf. Der Wettergott meinte es
dieses Jahr gut und so konnten die Läufer bei Sonnenschein und trockenen, aber kalten Wetter an
den Start gehen.

Unsere Abteilung stellte dieses Mal nur eine kleine Läuferanzahl. Als erstes ging Jan
bei den Schülerläufen an den Start und holte sich prompt den Sieg in der Altersklasse M8.

Im anschließenden 5km-Lauf kam Matthias mit neuer Bestleistung als Prothesenträger in 19:12 min als
Zweiter der M45 ins Ziel. Theo unser ältester Hase holte sich ebenfalls den 2. Platz in der AK M65 in
einer Zeit von 23:52 min. Beide sind im letzten Jahr der jeweiligen AK und können es nunmehr kaum
erwarten, im nächsten Jahr frisch in der neuen AK starten zu dürfen.

Daniela traute sich nach langer Verletzungspause über die 15km. Dieser Lauf sollte auch zur Absicherung des Gewinns der RKN-Laufcupserie 2017 dienen. Aufgrund des großen Trainingsrückstandes ließ sie es locker angehen und
pendelte sich bei einem 4:30er Schnitt ein. Durchhalten und wieder Spaß am Laufen, ohne
Schmerzen zu haben, war ihr Motto. Am Ende wurde Sie Gesamtdritte bei den Frauen und Zweite der
AK W40 in einer Zeit von 1:05:58 min, nachdem Sie auf den letzten Metern ums Stadion doch noch
einen Sprint hinlegte und ihre Konkurrentin stehen ließ.


Anschließend wurde mit Trainer Adi und einigen anderen Vereinsmitgliedern, Gänsekeule und Pizza
im angrenzenden Tennisheim verspeist. Es war sehr schön, wieder einmal zusammen zu sitzen und
zu klönen!

               

13. Korschenbroicher Waldlauf

Seit diesem Frühjahr betreut Matthias eine Inklusionsgruppe der VARIUS Werkstätten als Lauftrainer.
Das Ganze läuft über ein Inklusionsprojekt mit dem Kreissportbund Neuss und unserer Abteilung. Es
wurden auch schon einige Läufe in Angriff genommen.


Am 14.10.2017 ging es gemeinsam zum Korschenbroicher Waldlauf. Je nach Leitungsstärke wurde
zusammen mit den Betreuern, Matthias und Daniela die Walkingrunde oder die 5km Laufrunde in
Angriff genommen. Alle hatten viel Spaß an der sportlichen Bewegung und kamen freudestrahlend
ins Ziel. Als Belohnung gab es von der AOK für jeden Teilnehmer kostenlos ein Paar Socken.
Neben den Inklusionsteilnehmer gingen auch noch 3 Vereinsmitglieder an den Start.


So lief bei den Kindern unser Jan Matuszewski über die 1.250m ein beherztes Rennen. Im Vorfeld
trainierte er so viel zu Hause auf seiner Laufrunde, dass er mächtig Muskelkater vor dem Start hatte.
Am Ende quälte er sich sogar mit Bauchschmerzen ins Ziel. Dies wurde mit dem 2. Platz in der M8
belohnt, womit er überhaupt nicht gerechnet hatte. Die errungene Medaille hat jetzt einen
Ehrenplatz zu Hause in seinem Zimmer.


Bei den Erwachsenen liefen Atul und Daniela über die 10km. Es war für sie nach langer
Verletzungspause der erste Lauf. Einfach wieder Laufen und genießen hieß es für Beide. Am Ende
kam Atul in 40:15,6 min als Erster der M45 zufrieden ins Ziel. Daniela wurde mit 43:15,04 min Erste
der W40 und 3. Frau in der Gesamtwertung. Zu verdanken hatte sie dies einem kleinen Schlussspurt
vor dem Ziel.


Nun können weitere Läufe folgen…

                    

Olympia Alm Cross München

Am 12.11. fuhr Verena nach München zum Olympia-Alm-Cross. Die Veranstaltung fand statt am Münchner Olympiagelände bei der Olympia Alm, einem Biergarten auf einem der Hügel des Olympia-Parks. Die Strecke war eine richtige Cross-Strecke wie sie im Buche steht – eine Runde war 1100m lang, es gab einige nette Anstiege und je runde 4x Strohballen zu überqueren (die natürlich „strategisch“ an Gefälle- bzw. Flachstücken platziert waren.

 Neben einigen Kinder- und Jugendläufen und dem Top-Lauf über 6600m, gab es zwei Strecken zur Auswahl – 3300m und 8800m. Da es ihr erster Crosslauf seit mehr als 10 Jahren war, überlegte sie, ob die kurze Strecke evtl. ausreichend wäre – entschied sich letztendlich aber doch für die Langstrecke.

Vor Ort angekommen war auf jeden Fall klar, dass es das volle Crosserlebnis geben würde – es war (schon seit dem Vortag) kräftig am regnen, zusätzlich wehte ein kräftiger Wind, der sich pünktlich zum Start der Langstrecke langsam Richtung Sturm steigerte.

Dementsprechend durchgeweicht war die Strecke – die Läufer der vorhergehenden Läufe – der 8800m Lauf war der letzte im Programm – hatten ihr übriges getan und die Strecke schön in einen matschigen Acker verwandelt.

Nach dem Start ging sie zunächst mit den führenden Frauen mit, das Tempo fühlte sich OK an, aber sie hatte aufgrund fehlender Crosserfahrung überhaupt keine Ahnung, ob sie das so durchhalten konnte, oder nicht, probierte es aber einfach mal aus. Die spätere Siegerin setzte sich schon relativ früh ab, bis ca. zur Hälfte konnte sie noch relativ gut mithalten auf Position 3, in der fünften Runde jedoch ließen die Kräfte langsam nach, und sie musste zunächst die zweite und kurz darauf auch die dritte Frau ziehen lassen.  Auf der zweiten Hälfte musste sie dann ziemlich kämpfen, nicht noch weiter einzubrechen und ein einigermaßen gleichmäßiges Tempo ins Ziel zu bringen – auch wenn man gefühlt bei jedem Schritt im Matsch steckenblieb. Auch die Strohballen (4 je Runde, also insgesamt 32x zu überqueren) wurden gefühlt jedes Mal höher.

Letztendlich kam sie als 4. Frau nach 43:23.7 (1. W30) ziemlich erschöpft aber glücklich ins Ziel.

Die Veranstaltung bietet alles, was man sich für einen Crosslauf wünscht – so dass eine weitere Teilnahme im folgenden Jahr schon fest geplant ist 

 

GV Stadtmeisterschaft und Bahnlaufserie Düsseldorf

Bei der  Bahnlaufserie am 20.09 in Düsseldorf hat Theo im 1500m-Lauf insgesamt mit 6:02,12 min den 11.Platz erreicht. Es gab keine Wertung in den einzelnen Altersklassen, ansonsten hätte er die M65 gewonnen.

Bei den GV-Stadtmeisterschaften in Kapellen gingen Matthias und Theo an den Start. Der erste Termin Mitte September musste wegen Starkregen und Gewitter kurzfristig abgesagt werden.

Am 6.10 war es dann soweit und die beiden mussten 3000m auf der Bahn laufen. Nach über einer Stunde Startverzögerung ging es dann unter Flutlicht bei feuchtkaltem Wetter endlich los.

Matthias ging schon gleich deutlich in Führung , keiner konnte mithalten und in 11:29,59 erreichte er mit einer halben Runde Vorsprung, vor dem Zweiten, das Ziel. In der vorletzten Runde hatte  er Theo ca. 100m vorm Ziel schon überrundet.

Damit ist er dann insgesamt und in der M45 Erster geworden.Theo hat das Ziel in 14:01,24 min erreicht und hat damit die angepeilte 14 Minutenmarke ganz knapp verfehlt.Dennoch hat er in der M65 den ersten Platz gemacht.

 

  

Neue Bestzeit über 5000m für Verena

Da Verena beruflich in Neuss war entschloss sie sich, die Gelegenheit zu nutzen und am 31.8. am zweiten Tag der Bahnlaufserie von Bergisch Gladbach ihre Form auf den 5000m zu testen.

Ziel war eine Zeit unter 21 Minuten - damit wäre der eigentlich passende Lauf derjenige von 20-21 Minuten gewesen.

Leider startete dieser schon um 18h - was sich mit den beruflichen Terminen und der Anreise aus Neuss zeitlich nicht machen ließ, weswegen sie sich dann stattdessen für den langsamer 21 Minute Lauf meldete.

Der langsamste Lauf ist traditionell der letzte Lauf in Bergisch Gladbach und war entsprechend spät angesetzt - mit einer Startzeit um 21:40h - da hieß es dann versuchen nicht vorher schon einzuschlafen.

Nach dem einlaufen kurz vor dem Start war die Müdigkeit dann allerdings verflogen. Bei der Startaufstellung sagte einer der Kampfrichter noch "der letzte macht das Licht aus" - da er aber nicht verraten wollte, wo sich der Lichtschalter befindet, dachte sie sich, dass sie sich doch vielleicht anstrengen sollte, nicht letzter zu werden - und setzte sich nach dem Startschuss gleich an die Spitze des Feldes.

An ihre Fersen hefteten sich noch zwei Läufer vom Lauftreff Lindlar - eine Frau und ein Mann. Nachdem sie zwei Runden geführt hatte, rief Adi vom Rand aus zu, dass die Gruppe sich mit der Führungsarbeit abwechseln sollte - was die Läuferin aus Lindlar dann auch tat - so dass durch gegenseitige regelmäßige Führungswechsel es gelang, das Tempo hoch zu halten. So blieb die Gruppe dann bis zur letzten Runde zusammen - als Verena dann bei 400m vorm Ziel keine Anstalten machte, zum Endspurt anzutreten war Adi dann doch kurz vorm Herzinfarkt - weswegen sie dann doch die letzten 200m noch einen Endspurt anzog und der Gegnerin aus Lindlar noch 3 Sekunden abnahm - und mit persönlicher Bestzeit von 20:24,27 ins Ziel kam.

Neue persönliche Bestzeit über 10km für Verena

Am 12.8. fuhr Verena mit ein paar Kollegen des Bad-Abbacher Lauftreffs zum Volksfestlauf nach Kelheim. Dort war sie letztes Jahr am Ziel vorbeigelaufen - dieses Jahr war das erklärte Ziel, das Ziel nicht wieder zu verfehlen. Zudem wollte sie schauen, ob sie eine lokale Läuferin aus dem Kreis, die letztes Jahr noch immer vor ihr gelegen war, endlich einmal schlagen konnte.

Direkt nach dem Start reihte sie sich an dritter Position bei den Frauen ein, und versuchte, das hohe Anfangstempo von Corinna mitzugehen. Dies gelang ganz gut und so fühlte sie sich nach 3km stark genug, sie zu überholen und an Position 2 zu gehen. Die erste Läuferin hatte sie zwar im Blick, sie hatte allerdings zu diesem Zeitpunkt schon bestimmt 200m Vorsprung. Sie versuchte es zwar, aber es gelang ihr nicht, zur Läuferin auf der ersten Position Boden aufzuschließen. Da sie leider auch keine Gruppe mehr hatte, an die sie sich dranhängen konnte, musste sie den Rest des Rennens alleine laufen, was bei den windigen Verhältnisse schon etwas Kraft kostete. Als sie bei der zweiten Wende sah, dass eine weitere Läuferin nicht allzu weit hinter ihr war, gab ihr das noch einmal Motivation, auf den letzten Kilomtern alle Kräfte zu mobilisieren, um ihre Position zu verteidigen. Dies gelang ihr auch, so dass sie schließlich als 2. Frau gesamt (1. W35) mit neuer persönlicher Bestzeit von 43:37,2 ins Ziel lief (diesmal fand sie es sogar auf Anhieb!).

Bei der anschließenden Siegerehrung gab es einen Pokal für den 2. Gesamtplatz, sowie das schon fest eingeplante Six-Pack Weizen für den 1. Platz in der W35.

 

    

Zwei Altersklassensiege für Theo

Theo hat in den letzten Wochen zwei erfolgreiche Wettkämpfe zu verbuchen.

Er startete beim Jedermann-Lauf in Dürwiß bei den 4000m und kam nach 18:26 als 21. Mann und 1. seiner Altersklasse (mit deutlichem Vorsprung von einer halben Minute vor dem AK 2. ) ins Ziel.

Auch beim City-Lauf in Grevenbroich konnte er seine Altersklasse gewinnen - hier lief er die 5km-Strecke in 23:57.

Nordrhein-Senioren-Meisterschaften in Krefeld – 3 Vizemeistertitel für den 1. FC Grevenbroich-Süd

Theo, Alex und Verena, unterstützt von Elke und Adi, machten sich an Fronleichnam auf nach Krefeld-Uerdingen, um bei den Nordrhein-Senioren-Meisterschaften ihre Schnelligkeit auf der Mittelstrecke zu testen. Theo und Alex wollten auf den 800m, Verena 800m und 1500m an den Start gehen.

Die 800m starteten Vormittags, die 1500m dann ca. 4h später am Nachmittag.

Zunächst war Alex an der Reihe. Als alter Langstreckenläufer dachte er sich – 800m, das geht auch in Turnschuhen – und weigerte sich standhaft, sich Spikes zuzulegen. Er ging das Rennen couragiert an, musste aber auf der zweiten Runde etwas abreißen lassen, kam jedoch in starken 2:34,26 als zweiter der M40 ins Ziel.

Theo, unser alter 400m Sprinter hatte sich wohl gedanklich wieder auf alte Zeiten besonnen, da er das Rennen schon nach 400m beendete – fürs nächste Mal Theo: 800m sind ZWEI Runden :-)

Damit gibt es zwar keine Platzierung, aber immerhin hat Theo mit 0,0 die schnellste Zeit auf der Ergebnisliste.

Danach war Verena an der Reihe. Nach einer etwas verzögerten Reaktion beim Start hängte sie sich an die Fersen einer Läuferin aus einer anderen Altersklasse und versuchte, deren Tempo mitzugehen. 37 Sekunden für die ersten und 38 Sekunden für die zweiten 200m waren dann aber doch etwas zu schnell für sie, so dass sie bei ca. 600m abreißen lassen musste und dann leider auch dem Angriff ihrer AK-Konkurrentin nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Dennoch konnte sie mit 2:47,52 immerhin noch eine Jahresbestzeit über 800m aufstellen, auch wenn noch etwa 7 Zehntel zu ihrer alten Bestzeit von 2006 fehlten.

Zwischen den Läufen versuchte Verena sich dann im Schatten für den zweiten Start des Tages zu regenerieren. Noch beim einlaufen dachte sie, dass es mit den 1500m gar nicht klappen würde, doch beim Start waren die schweren Beine plötzlich wie weggeblasen und sie konnte die ersten Runden das Tempo einer Läuferin aus einer anderen AK mit um die 90-92s für 400m gut mitgehen. Zum Schluss fehlte dann jedoch ein wenig die Tempohärte, so dass sie auf der letzten Runde abreißen ließ, und auch trotz Schlussspurts die entstandene Lücke nicht mehr vollständig schließen konnte. Dennoch reichte es auch hier für den Vizemeistertitel und mit 5:43,59 für eine Steigerung ihrer Bestzeit von vor einer Woche um fast 7 Sekunden.

Und hier noch ein paar Bilder, freundlicherweise bereitgestellt von Alfred Hermes, www.ue30leichtathletik.de:     

 

Verena versucht sich an 800m/1500m

In Vorbereitung auf die Nordrhein-Meisterschaften wollte Verena schon einmal ihre Form auf den 800m und 1500m testen.

Für die 800m fuhr sie am 27.5. zu den Kreismeisterschaften nach Straubing, wo ein Start außer Wertung möglich war. Leider war sie die einzige Frau, die für die 800m gemeldet war, weswegen sie nach Rücksprache mit dem Kampfrichter im Lauf der U16 startete.

Nachdem sie ohne wirkliches Tempotraining in den letzten Wochen nicht so richtig wusste, ging sie erst einmal verhalten an und ließ die jungen Mädels vorausstürmen. Als die ersten 200m in 44s durchgingen, dachte sie sich, dass das vielleicht doch etwas zu langsam war und begann das Feld von hinten aufzuräumen und setzte sich dann nach 400m an die Spitze. Obwohl sich eine der U16-Läuferinnen an ihre Fersen heftete, konnte sie den ersten Platz in dem Lauf im Endspurt noch knapp verteidigen und kam mit 2:50,42 ins Ziel.

Eine Woche später fuhr sie dann zum internationalen Ludwig-Jall-Sportfest für die 1500m nach München ins Dantestadion. Der Wettkampf war natürlich deutlich stärker besetzt als die Kreismeisterschaften eine Woche vorher. Es gab zwei Läufe, Verena startete im B-Lauf (im A-Lauf machte Christina Hering das Tempo). Nach dem Start versuchte sich Verena im Feld einzuordnen, war allerdings etwas zu optimistisch mit ihrem Anfangstempo (37s über die ersten 200m anstelle der geplanten 45s). Als sie das schnelle Tempo nach einem Blick auf die Uhr nach den ersten 200m bemerkte, bekam sie Panik und bremste deutlich ab, wodurch sie den Anschluss zur ersten Gruppe verlor und dann alleine das Tempo machen musste. Als sie sah, dass in der letzten Runde ein paar vor ihr langsamer wurden, versuchte sie noch wieder aufzuschließen, der Abstand war jedoch zu groß. Dennoch war sie mit ihrer Zeit von 5:50,12 und der Tatsache, in dem starken Feld nicht letzte geworden zu sein, zufrieden. Die Zeit bedeutete auch eine Verbesserung ihrer Bestzeit  aus dem Jahr 2006 um mehr als 3 Sekunden.

Fazit: Das mit dem Anfangstempo, das muss noch geübt werden ;-)

Zusammenfassung Wettkämpfe April

Theo, Jürgen und Daniela hatten ein paar erfolgreiche Wettkämpfe. Daniela hat bei den NRW Langstrecken- Meisterschaften den ersten Platz in der W 40 in starken 19:07,8 erlaufe, mit einem Vorsprung von 1:05 Minuten auf die Zweitplatzierte.

Bei frühlingshaftem Wetter starteten Jürgen und Daniela über 10 Km und Theo über 5 Km beim Korschenbroicher Citylau. Dani lief 39:56 Min. und belegte bei den Frauen den zweiten Platz, in ihrer Altersklasse den Ersten Platz. Jürgen konnte als 10. in der M55 in 47:48 Min. das Ziel erreichen.

Theo hatte anscheinend sämtliche Altersklassenkonkurrenten schon vor dem Lauf verschreckt und wurde so ohne Konkurrenz in 23:10 min erster in der AK und 55. Bei den Männern.

Beim Brückenlauf in Düsseldorf zeigte Theo dann, dass er auch mit AK-Konkurrenz gewinnen kann und sicherte sich den ersten Platz in der M65. Mit 22:54 gelang es ihm das erste Mal, die 23 Minuten Marke zu unterbieten, was Platz 113 beim Gesamteinlauf der Männer ergab.

Nordrhein-Meisterschaften 10km Straße in Wegberg

Am Samstag, dem 18.3. fanden in Wegberg die 10km Nordrhein-Straßenlaufmeisterschaften statt. Vom 1. FC Grevenbroich-Süd starteten dort Meikel, Matthias, Theo, Verena und Daniela. Leider gab es kurzfristig noch ein paar krankheitsbedingte Ausfälle, so dass das Team etwas kleiner war als ursprünglich geplant.

Schon bei der Ankunft am Wettkampfort zeichnete sich ab, dass es ein Lauf unter erschwerten Bedingungen werden würde, es regnete und auch der Wind blies ganz ordentlich. Dies bestätigte sich dann auch schon beim einlaufen – der letzte Teil der 3 Runden hatte ordentlich Gegenwind.

Mit dieser Erkenntnis ging es dann kurz vor dem Start in die Startaufstellung. Meikel, Matthias und Daniela sortierten sich weiter vorne ein, Theo und Verena etwas weiter hinten. Nachdem dann nach ein paar Minuten auch der letzte Läufer hinter (und nicht vor) dem Startstrich stand, ging es dann auch endlich los.

Meikel startete das Rennen zügig und konnte unterwegs eine schnelle Frau finden, an deren Fersen (und in deren Windschatten) er sich heften konnte und beendete das Rennen mit einer Punktlandung unter 37 Minuten in 36:59 auf Platz 37 (Platz 15 MHK).

Daniela ging das hohe Anfangstempo ihrer Altersklassenkonkurrentin nicht mit und musste auf dem ersten Teil der Strecke, der für das Starterfeld recht eng war, für einige Überholmanöver ins Feld ausweichen, konnte aber dann sehr gut ihr Tempo finden und gewann ihre Altersklasse souverän in 40:40 (1. W40, Platz 14 gesamt).

Matthias versuchte zu Beginn Danielas Tempo mitzugehen, musste sie aber wegen Problemen mit der Hüfte relativ bald ziehen lassen, konnte sie jedoch noch einige Zeit im Blickfeld behalten und kam als 72. (Platz 11 M45) in für diese Verhältnisse starken 42:22 ins Ziel.

Verena startete von etwas weiter hinten, um sich nicht zu einem zu schnellen Start verleiten zu lassen, was auch sehr gut funktionierte und rollte dann das Feld von hinten auf und konnte noch einige Platzierungen bei den Frauen gutmachen. Auch den Angriff einer Konkurrentin auf den letzten Kilometern konnte sie erfolgreich abwehren – und kam mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 43:52 ins Ziel (3. W35, Platz 26 gesamt).

Auch Theo hatte zum Schluss noch einen Zweikampf mit einem Altersklassengegner, den er erfolgreich für sich entscheiden konnte und erreichte sein persönliches Ziel – eine Zeit unter 50 Minuten ebenfalls fast mit einer Punktlandung in 49:55 (5. M65, Platz 96 gesamt).

In der Mannschaftswertung erreichten Meikel, Matthias und Theo den 19. Platz in 02:09:16.

Nach dem Rennen und einer (zumindest bei den Frauen) kalten Dusche wurde die Wartezeit auf die Siegerehrung dann noch mit einem Kaffee und einem leckeren Stück Kuchen überbrückt.

      

Deutsche Senioren-Hallenmeisterschaften

Vom 04. bis 05. März 2017 fanden in der Thüringischen Landeshauptstadt Erfurt die dt. Senioren-Hallenmeisterschaften statt. Für diese Meisterschaft hatten sich Daniela Bach und unser Neuzugang im Verein, Angela Richter qualifiziert. Daniela reiste mit Familie nach Thüringen und verband dieses Wochenende mit einem Familienbesuch. Angela reiste zusammen mit Trainer Adi nach Erfurt an und beide logierten im Ibis-Hotel. Am Samstag sollte für beide der Start sein. Daniela wollte 800m und Angela 3000m in Angriff nehmen. Die Anreise zur Leichtathletikhalle am Samstag gestaltete sich schwierig. Direkt neben der Leichtathletikhalle befindet sich das Stadion vom FC Rot Weiß Erfurt, einem Drittligisten der Fußballbundesliga. Erfurt hatte ein Heimspiel gegen Zwickau. Zu diesem Ostderby kamen sehr viele Fans und es gab ein hohes Polizeiaufgebot. Die Zufahrtsstraßen zum Stadion und somit auch zur Leichtathletikhalle waren zum größten Teil gesperrt. Trotzdem gelang es beiden mit Adi und Matthias rechtzeitig in der Halle zu sein. Danielas Startschuss über 800m fiel um 13:20 Uhr. Ihre Altersklasse lief zusammen mit der W35. Das große Starterfeld machte es sehr schwer zu erkennen, an welcher Position die einzelnen Athletinnen lagen. Daniela lief ein beherztes Rennen und erreichte den 3. Platz in Ihrer Altersklasse W40. 2:29,10 min benötigte sie bis zum Überlaufen der Ziellinie. Es war geschafft! Nach langem Trainingsausfall bedingt durch einen Fersensporn und Archillessehnenprobleme hatte sie selbst nie an diese Leistung geglaubt. Überglücklich freute sie sich über die erreichte Bronzemedaille. Während des Rennens wurde sie tatkräftig von Angela, Adi und Matthias angefeuert. Am Abend, erst nach 19 Uhr war es für Angela soweit. Es ging an den 3000m Start. Angela war sehr gut unterwegs und es zeigte sich schnell, dass das Training unter Adi positiv angeschlagen hat. Leider kam es im Getümmel bei einem Überholmanöver dazu, dass Angela die Bahnlinie zum Innenraum übertrat. Sie lief als Dritte Ihrer Altersklasse ins Ziel. Aufgrund des Übertretens wurde sie leider disqualifiziert. Kopf hoch, es geht weiter! Das war trotzdem ein super Rennen. Vor allem Trainer Adi war mit seinen Athletinnen sehr zufrieden.

      

Energiecross in GV-Neukirchen

Am 11. Februar 2017 fand der Neukirchener Cross statt. Nach der letzten zahlreichen Teilnahme der Kinder im Dezember beim Nikolauscross in Neuss ging beim ersten Wettkampf für dieses Jahr nur Jan  an den Start. Trotz frischen Schneefalls über Nacht und des daraus resultierenden Matschwetters meisterte er die schwierige Strecke über Strohballen und kleinen Anstiegen. Am Ende wurde er in der M8 mit einem tollen 7. Platz belohnt. Dass er viel Spaß beim Cross hatte, kann man auf den Fotos sehen. Weiter so Jan! Wir sind stolz auf Dich!

         

Karnevalslauf in Mönchengladbach Hardt

Der heutige Karnevalslauf in Mönchengladbach Hardt war nicht nur eine Gelegenheit, alle möglichen Karnevalsköstüme zur schau zu laufen, sondern auch eine gute Möglichkeit, die sportliche Leistung in der Vorbereitung auf die Saison zu testen.
Das hatten Theo und Angela auch geplant. Für Angela war dies sogar ein Testlauf vor den Deutschen Hallenmeisterschaften in Erfurt (4.3.2017).
Das Wetter hatte sich nach Sturm und Regengüssen in den letzten Tagen etwas beruhigt. Immerhin schien die Sonne aber es war ziemlich kalt (4-6C) und noch windiger. Da fragte man sich noch bis zum letzten Moment, was die angemessene Bekleidung ist...
Nach dem Startschuss um 12:15 machte sich das Feld mit 209 Läufern auf den Weg. Die Strecke führte flach aber mit windigen Geraden (Gegenwind versteht sich...) durch das Wohngebiert. Es waren 1.5 Runden zu laufen.
Angela erreichte das Ziel als 11. Frau (62. gesamt) in 21:19min und war damit AK 2. Theo überlief das Ziel als 67. Mann nach 23:04min (gesamt 90.).
Damit waren beide und auch Trainer Adi unter den gegebenen Umständen zufrieden. Zwischenziel erreicht!

Trainingslager vom 1.2.-8.2.2017 in Monte Gordo, Portugal

Vom 1.2. – 8.2. sind einige Läufer des 1. FC Grevenbroich-Süd gemeinsam mit Trainer Adi und Verstärkung in Form von Marina aus Verena’s Regensburger Lauftruppe nach Monte Gordo ins Trainingslager gefahren.

Das Wetter war wie immer perfekt zum trainieren, die langen Hosen und Jacken konnten in Deutschland bleiben, stattdessen waren zum ersten Mal in diesem Jahr kurze Hosen und T-Shirts zum Laufen angesagt!

Trainiert wurde in zwei Trainingsgruppen – Elke und Rolf trainierten gemeinsam 1x täglich, Angela (die leider Sonntag schon abreisen musste), Theo, Jürgen, Marina und Verena absolvierten zwei Trainingseinheiten am Tag. Morgens um 10h nach einem ausgiebigen Frühstück gab es die erste Einheit – nachmittags um 16.30h dann die zweite Einheit.

       

Peter und Gerda bildeten die moralische Unterstützung und nutzten die Reise, um die Algarve aus touristischem Gesichtspunkt zu erkunden.

Trainiert wurde mehrheitlich im schönen Pinienwald von Monte Gordo – wo während der vielen Runden, die wir dort gelaufen sind jedes Mal am „Mount Everest“ und am „Kilimandscharo“ (den zwei etwas steileren Anstiegen im ersten Teil der Runde) die Bergwertung ausgelaufen wurde, wobei jeder es mal schaffte, die Nase vorn zu haben.

Adi ließ es sich natürlich auch nicht nehmen, mal an der oberen, mal an der unteren Hälfte der Runde auf seine Läufer zu warten und sie mit zusätzlichen Sprinteinheiten oder auch Koordinationsübungen wie Anfersen oder Kniehebeläufe zu beglücken. Als es dann noch darum ging, schnell zwischen Anfersen, Kniehebelauf und Sprint zu wechseln, bekam der ein- oder andere dann doch einen Knoten in die Beine. Marina konnte insbesondere bei den Sprints zeigen, was in ihr steckt!

       

Nach dem Training ging es dann zur Regeneration mit den Füßen in den Hotelpool – wo sich alle einig waren, dass das Personal bestimmt jede Nacht den Pool mit Eiswürfeln neu auffüllt – die einzig mögliche Erklärung für eine Wassertemperatur, die gefühlt knapp über dem Gefrierpunkt lag.

       

Am letzten Tag ließen es sich Theo, Marina und Verena auch nicht nehmen, anstelle des Trainings um 10h den Tag mit dem schon aus früheren Trainingslagern beliebten Lauf am Strand bei Sonnenaufgang zu beginnen – wie immer ein einmaliger Anblick!

       

Sowohl Marina als auch Verena gelang es in diesem Trainingslager, zum ersten Mal überhaupt mehr als 100km in einer Woche zu laufen – als die 100km Marke überschritten war, wurde dieser Meilenstein dann ausgiebig mit einer Flasche Portwein gefeiert.

Da die Bar 42 leider abends noch nicht geöffnet hatte, wurden die Abende gemeinsam an der Hotelbar bzw. manchmal auch in der Bar 700 verbracht. Marina bekam sogar einen Song gewidmet von dem Gitarrenspieler, der dort an zwei Abenden auftrat.

       

Aber auch das kulinarische Erlebnis kam natürlich nicht zu kurz! Verena ließ es sich nicht nehmen, auch mittags ordentlich zu essen – und ein Besuch im kleinen Lokal in Vila Real begeisterte auch Theo, Jürgen, Marina und Elke. Auch der Paprikabude wurde natürlich der ein oder andere Besuch abgestattet – und Verena hatte dort einmal, als die Dourade schon aus war einen Garnelenspieß, der definitiv als vollwertiger Ersatz durchgehen konnte!

       

Am letzten Tag haben Marina, Verena, Theo, Elke und Jürgen noch einen Ausflug nach Tavira unternommen. Zuerst ging es zur Besichtigung des schönen Städtchens und der Burg, trotz der anstrengenden Trainingswoche war noch genug Kraft vorhanden, die Burgmauer zu erklimmen und den schönen Ausblick über Tavira zu genießen. Danach ging es zum großen Platz auf einen Kaffee und dort gab es dann auch die Möglichkeit, sich mit dem für die Algarve typischen Marzipan einzudecken. Leider gab es das schöne Café mit der riesigen Kuchenauswahl nicht mehr, auf das sich insbesondere Verena schon den ganzen Urlaub über gefreut hatte.

       

Auf der Rückfahrt mit dem öffentlichen Bus gab es dann noch ein besonderes Erlebnis – die Polizei hatte eine Verkehrskontrolle aufgebaut und sämtliche großen Fahrzeuge herausgewunken – darunter auch unseren Bus. Da standen wir dann am Straßenrand, während der Busfahrer sämtliche Papiere vorzeigen musste. Als wir langsam am überlegen waren, ob Adi eine Polizeikontrolle wohl als akzeptable Ausrede für ein ausgefallenes Training gelten lassen würde, ging es dann nach ca. 30 Minuten doch weiter, so dass wir zwar deutlich später als geplant, jedoch noch rechtzeitig zur letzten Trainingseinheit wieder in Monte Gordo waren.

Wie immer hatten wir eine tolle Zeit und freuen uns schon aufs nächste Jahr, wenn es im Februar hoffentlich wieder nach Monte Gordo geht!

Nordrhein Hallenmeisterschaft am 15.1.2017 in der Arena Düsseldorf

Am 15.1.fanden die Nordrhein Hallenmeisterschaften in der Arena Düsseldorf statt.


Theo und Angela waren aus dem Wintertraining heraus am Start über 3000m.


Der Startschuss für Angela fiel um 15:40 mit einem Feld von 17 Läuferinnen aus 4 Altersklassen. Direkt nach dem Start positionierte sich Angela strategisch an zweiter Position. Die ersten 1000m verliefen in verhaltenem Tempo bis eine der Läuferinnen einer anderen AK vorbei zog und auch das Tempo steigerte. Angela zog mit und positionierte sich hinter dieser und als erste der AK50. Leider überschätzte sie die Sicherheit dieser Position und ließ sich dummerweise auf den letzten Metern von einer Konkurrentin überholen, verschenkte so den Titel und landete mit 11:57:16 immerhin noch auf Platz zwei.


Kurz danach war Theo´s Start um 16:05. Auch sein Feld war relativ groß. Nach dem Startschuss positionierte er sich beherzt und zügig im vorderen Teil des Feldes. Im Verlauf der ersten 1500m zog sich das Feld allerdings auseinander und er konnte seine Position nicht ganz halten. Dennoch lief er ein starkes Rennen und beendete seinen Lauf wieder mit einem überraschenden Endspurt bei dem es ihm wieder gelang einen Konkurrenten auf der Zielgeraden zu schlagen. Mit einer aktuellen Bestzeit von 13:12:98 erzielte Theo Platz 7 seiner AK. Wieder ein beeindruckendes Rennen in Theo´s Comeback nach vielen Jahren! Herzlichen Glückwunsch!!!

 Mit ihren Leistungen kamen die beiden dann auch noch in die NGZ - sogar mit Bild von Angela!

       

Auch nach diesen Läufen war Adi mit den Ergebnissen seiner Athleten den Umständen entsprechend zufrieden, wenn es auch noch einiges zu verbessern gibt.

Dafür wird das kommende Trainingslager eine gute Gelegenheit sein.

Saisonbeginn 2017: Hallen-Kreismeisterschaften am 8.1.2017, Arena Düsseldorf

Die Saison hat begonnen!

Für unser Team startete sie in der Arena Düsseldorf am 8.1. mit den Kreismeisterschaften.

Theo, Verena und Angela waren am Start über 800m.

Alle, aus dem Wintertraining kommend und noch nicht spezifisch auf die kürzere Strecke trainiert, alle mit relativ limitierten Erfahrungen über 800m. Also ein interessanter Versuch…

Verena und Angela starteten im Frauenfeld mit Teilnehmerinnen in den Altersklassen zwischen    WU23 und W50. 9 Läuferinnen waren am Start.

Nach einem etwas vermasselten Start positionierte sich Angela hinter 3 Läuferinnen aus den unteren Altersklassen. Verena blieb etwas dahinter.

Auf der Mitte der 3. Runde ließ Angela dummer Weise den Angriff einer anderen W50 Mitstreiterin zu und verpasste den Anschluss. Sie beendete das Rennen als 5. Im Rennen mit 2:46:50 und auf Platz 2 der AK. Verena, die in einem beherzten Endspurt sogar noch Ute Jenke auf der Endgeraden überholte lief mit 2:48:68 durchs Ziel und landete damit ebenfalls in ihrer AK auf Platz 2.

Der Wettkampf der Männer wurde auf 2 Läufe aufgeteilt. Theo musste sich bis zum 2. Lauf gedulden. Nach mehreren Jahrzehnten seit seinem letzten Start über 800m machte er sofort nach dem Start Tempo. Einen gewissen Einbruch in der 3. Runde machte er mit einem starken Endspurt wieder wett! Auch er überholte auf den letzten Metern noch einen der Rivalen. Mit 3:02:97 landete auch Theo auf Position 2. Abgesehen von seinem fulminanten Comeback hatte Theo in seinem Lauf auch die direkte Konkurrenz zum Holländischen Landesmeister und Rekordhalter über 800m sowie Weltrekordhalter über 1500m in der AK70.

Gemeinsam feierten sie auf dem Podest Ihre Erfolge des Tages!

       

Insgesamt endete der Tag für alle mit erfreulichen Ergebnissen und Adi hatte eine gute Gelegenheit, die verschiedenen Schwachstellen zu identifizieren. Auf diese Weise können nun alle zielgerichtet an Ihrer Form und Performance arbeiten.

 

Verena beim Silvesterlauf in Sandharlanden

Zum Abschluss des Jahres ging es für Verena zum Silvesterlauf in Sandharlanden, an dem sie zum ersten Mal teilnehmen konnte. Dieser Straßenlauf über 10km ist in der Region Regensburg an Silvester unter Läufern zum Jahresabschluss sehr beliebt.

Bei frostigen -4°C startete der Lauf um 10h morgens. Basierend auf den Ergebnissen vom letzten Jahr schätzte sie sich ungefähr im ersten Drittel und stellte sich auch in der Startaufstellung entsprechend auf – da aber viele langsame Läufer sich ganz vorne aufgestellt hatten, gab es nach dem Startschuss definitive keine Gefahr zu schnell loszulaufen – es ging nämlich zunächst nur gemächlich los, bis sich dann Lücken fanden und sie sich langsam Slalom laufend und allmählich beschleunigend weiter nach vorne durchkämpfen konnte. Trotz einem Anstieg gleich zu Beginn und den vielen zu überholenden Läufern, ging der erste Kilometer in 4.30h durch – was für die Verhältnisse ganz OK war.

Verena suchte sich im Läuferfeld eine Frau nach der anderen als Ziel und kämpfte sich in der Frauenwertung nach vorne – am Ende kam sie als 14. Frau (2. In der AK W35) in neuer persönlicher Bestzeit von 43:38min ins Ziel – und schaffte es damit, neben einer guten Zeit auch noch zu einer warmen Dusche nach dem Lauf zu kommen. Sie beeilte sich auf der Strecke, nachdem sie gehört hatte, dass die Warmwasservorräte in der Dusche immer schnell aufgebraucht seien.

       

Nach dem Lauf ließ man das Lauf-Jahr gemeinsam bei einer Nudelparty ausklingen.

Urlaub oder doch Sport in Oberhof?

 Alle Jahre wieder zog es die Familie Bach nach Weihnachten in das thüringische Oberhof um ein paar erholsame Urlaubstage über den Jahreswechsel zu verbringen.

Da für Daniela auf der Couch liegen oder nur mal locker im Schnee rum rutschen zu langweilig wird, mussten schnell alternative Programme her.

Kurz vor dem Weltcup im Biathlon hat der WSV Oberhof, der weltweit erfolgreichste Wintersportverein einen Biathlontag für Jedermann durchgeführt.

Daniela lies es sich nicht nehmen an den Start zu gehen. Nach einem für sie ungewohnten Schieß- und Skilanglauftraining auf dem Schießplatz im Biathlonrevier und der Skilanglaufhalle von Oberhof wurde es am Nachmittag ernst und der Wettkampf stand an. Daniela schoss wie vom Teufel angetrieben fehlerfrei und zauberte die zweitschnellste Laufzeit in den Schnee. Am Ende hat sie tatsächlich ihren ersten Biathlon gewonnen und lies alle anderen männlichen und weiblichen Starter hinter sich. Das war ein super Event.

         

Jedoch getreu dem Sprichwort: „Schuster bleib bei deinen Leisten“ trainierte sie weiter fleißig das Laufen ohne Ski.

Nach ihrer längeren Auszeit wegen des Fersensporns, kommt sie wieder gut in Schwung. Dies wollte sie am 31. Dezember 2016 beim Silvesterlauf in Meinigen zeigen. Bei einer Temperatur von – 8 Grad Celsius fiel pünktlich 10 Uhr der Startschuss. Gelaufen wurden 5 Runden je 2 km hoch und runter durch den Schlosspark von Meinigen. Die frostigen Temperaturen machten den Läufern heftig zu schaffen. Dennoch kam Daniela sehr gut zu Recht.  Sie sicherte sich mit einer Zeit von 40:46 min den Gesamtsieg bei den Frauen und lies nur wenigen Männern den Vortritt.

Spätestens bei der Siegerehrung wurden die Strapazen belohnt. Mit einem reichhaltigen thüringer Wurstpaket machte sich Daniela zurück in das 30 km entfernte Oberhof, um dort gemütlich das Jahr ausklingen zu lassen.

Nikolauscross in Neuss

Am 3. Dezember 2016 fand in Neuss der Nikolauscross der TG Neuss statt. Diese Veranstaltung nutzten die Kinder der Abteilung, um zu zeigen, dass auch sie fleißig im Training sind. Elf Kinder der Abteilung gingen an den Start über verschiedene Streckenlängen. Alle Kinder hatten viel Spaß beim Laufen und wurden im Ziel vom Nikolaus mit einem Weckmann belohnt. Nach dem Laufen ging es zur Weihnachtsfeier zu Mc Donalds. Alle hatten nach den guten Leistungen beim Cross riesigen Hunger. Nach dem Essen gab es das nächste Highlight. Acht Kinder erhielten das Sportabzeichen und freuten sich sehr darüber.

 

Für alle Beteiligten war es eine schöne Veranstaltung und ein gelungener Abschluss für das Sportjahr 2016.

Vielen Dank an die Eltern, die die Kinder tatkräftig unterstützt haben.

 

 

Cross der deutschen Einheit

Am 3. Oktober 2016 fand im thüringischen Weisensee der Cross der Deutschen Einheit statt. Quer über matschige Wiesen, rutschige Feldwege, über Stock und Stein verlief die Crosslauf bergauf und ab über 10,5 km.

Weil Matthias sich an diesem langen Wochenende mit seinen ehemaligen Studienkollegen in Erfurt getroffen hat, haben es sich die Bachs nicht nehmen lassen in das ca. 30 km von Erfurt entfernte Weisensee zu fahren, um am Crosslauf teilzunehmen. Schließlich wurde die ganze Aktion noch zu einem Familientreffen, weil die Schwester von Matthias mit ihrem Mann auch am Start waren.

Kurz vor dem Start fing es heftig an zu regnen. Matthias hatte etwas bedenken, ob die Strecke zu rutschig wird und die Sturzgefahr zu groß ist. Also gab es nur eine Devise: vorsichtig an den gefährlichen Stellen und in den anderen Streckenabschnitten Tempo bolzen. Am Ende haben wir alles richtig gemacht. Daniela kam sehr gut mit den Bedingungen zurecht, wurde zweite Frau im Gesamteinlauf und gewann mit einer Zeit von 42:59,87 min ihre Altersklasse. Matthias ging die Strecke etwas vorsichtiger an. Er platzierte sich im Vorderfeld und mit einer Zeit von 44:18,32 min gewann auch er seine Altersklasse.

Nach dem Auslaufen und einer verregneten Siegerehrung ging es dann auf den 450 km langen Heimweg zurück nach Grevenbroich.

-Ultralaufen - Die Europameisterschaft 2016 im 24h Lauf aus Sicht des Team Manager

…und wie es dazu kam …..

 

von Ralf Weis

 

Angefangen hat alles vor 10 Jahren als mich Adi Rosenbaum in seiner „unnachahmlichen jovialen Art“ davon überzeugte, dass es doch besser sei im Verband sprich in oder für eine Mannschaft zu laufen. Nachdem mir der Marathon nicht mehr lang genug erschien, hatte ich schon einige Versuche unternommen die magische 8Std-Grenze im 100km-Straßenlauf zu knacken. Dies ist in etwa mit der 3h-Schallmauer im Marathon vergleichbar. Nun gut, um es abzukürzen, Adi hatte um die linksrheinische Langläufergilde wie Bernd Juckel, Willy Helfenstein oder Helmut Hahn eine starke Mannschaft geformt, der ich dann auch angehören durfte. Allerdings wurden meine Trainingspläne akribisch überprüft und hinterfragt. Den verbalen „Arschtritt“ bezügl. der Renneinteilung usw. habe ich einige Male –von Adi –erleben müssen. Dies, der Anreiz in einem guten Team ein Teil sein zu dürfen und andere Motivationsgründe haben mir letztendlich zum verwirklichen meiner Ziele verholfen.

Die Zeit mit einer „7“ vorne, die deutschen Vize- und Mannschaftstitel werden daher immer bei mir haften bleiben….

Da ich nun nicht mehr schneller aber weiter laufen wollte/konnte und immer schon Bewunderung für die extremen Langläufe wie den geschichtsträchtigen Spartathlon –Lauf in Griechenland (246km von Athen-Sparta) oder diverse Insel-/Bergdurch-überquerungen favorisierte, hatte ich nun auch Gefallen an ganz stumpfsinnige Rundenläufe, die  über 24 Stunden gingen. Dort hatte ich nun meine ganz persönliche „Laufnische“ gefunden. Abschalten, nicht viel nachdenken, einfach nur Rundenlaufen, am liebsten die, die nicht länger als 1 Kilometer lang sind. Das sollte mein Metier werden. Mein Reiz daran war es halt, einen ganzen langen Tag zu laufen und sich die Zeit, die Laufgeschwindigkeit, die Renntaktik so einzuteilen, dass was Zählbares dabei herauskommt. Es hört sich einerseits einfach, vielleicht andererseits auch ungläubig an, aber man muss neben extremer Disziplin auch gewissenhaft und clever trainieren, wenn man erfolgreich sein möchte. Gespickt mit Rückenschule, Kräftigungsübungen, Mentaltraining, all dies gehört dazu, wenn man jede Stunde etwa 10 Kilometer einen lieben langen Tag laufen möchte. Die Kunst ist es wirklich in den tiefen Nachtstunden das anvisierte Tempo beizubehalten und oft kommt die Sinnfrage….. Auch dabei durfte ich für mich drei, vier erfolgreiche und lehrreiche Läuferjahre

verbuchen, wo ich u.a. im deutschen Nationalteam der 24h-Läufer aktiv und erfolgreich tätig war.

Wenn du, gemessen am Lebensalter, allerdings die -50- einmal deutlich überschritten hast, wird es u.a. aus „biologischer Sicht“ kaum noch möglich sein, die 10 KM stündlich, sprich 240km im 24 Stundenlauf abzurufen.

Da es auch in dieser Laufsparte Regelungen, Vorgaben und Normen des Deutschen Leichtathletik Verbandes (DLV) gibt, muss man sich nicht nur sportlich qualifizieren, sondern   auch einige Verpflichtungen gegenüber dem Verband eingehen.

Der DLV  arbeitet in dem Bundesausschuss –Laufen- eng mit dem Ultramarathonberater zusammen. Dieser „Hauptverantwortliche“ hat ein Ultramarathonberaterteam um sich geschaffen, da die Läufe mittlerweile national sowie international  doch gereift sind und sich individuell weiter entwickelten. Es gibt neben den Deutschen Meisterschaften auch Welt- und Europameisterschaften im 100km-Lauf, mit einem Team Manager, dem Ultratrail-Lauf ebenfalls mit einem seperatem Team Manager und die 24h-Stundenlauf-Nationalmannschaft mit einem eigenen Team Manager, welches Amt meine Wenigkeit seit Ende 2013 bekleidet.

 

So, nun wisst Ihr hoffentlich ein bisserl mehr über die Strukturen im Ultralaufen bzw. die Verantwortlichkeiten /Zuständigkeiten. Über das Ultralaufen an sich kann man noch seiten- und stundenweise in einschlägiger Lektüre oder im Netz u.a. bei www.ultra-marathon.org nachlesen. Ultramarathonstrecken fangen bekanntlich ab „mehr als Marathon“, also über 42,195 km hinausgehende Laufstrecken , an. Wollt ihr mehr erfahren, sprecht mich ruhig an, oder richtet es dem Adi aus…..

 

Da mich der Adi so in meinem letzten( oder vorletzten) aber zugleich erfolgreichsten  Abschnitt meines Läuferlebens regelmäßig –wenn auch meistens  nur fernmündlich- bislang  begleitete, bin ich es  ihm irgendwo schuldig auch ihn  auf seinem Wege zu folgen. So

bin ich nun auch schon seit geraumer Zeit offizielles Mitglied beim 1. FC Grevenbroich –Süd; auch wenn meine eigentlichen Wurzeln auf der anderen Rheinseite, in Wuppertal, liegen.

Achtbare Erfolge habe ich dabei selbst kaum noch erzielt, wenn man mal von  dem Deutschen Altersklassenrekord –AK 55- 24h Indoor- (2015 in Finnland)/Espoo/Halle 300mBahn/212 km) absieht.

 

Da ich aber nun mehrfach angesprochen wurde, doch einmal „etwas zu schreiben“ über meine Tätigkeit als der „Jogi Löw der 24h-Läufer“ ; nun eine Zusammenfassung der Europameisterschaft 24h  im Oktober im französichem Albi – so aus meiner Sicht-.

 

Mit ca. 25 Personen startete das Abenteuer EM in Frankreich. Anreise war –wie gewöhnlich- mittwochs oder donnerstags auch wenn erst samstags der Lauf beginnt. Dopingproben,  Flaggenparade, Briefing , technical Meeting, Teambesprechung sprich Athleten-aber auch Betreuerorganisation und einiges mehr sind bereits ein bis zwei Tage vor dem eigentlichen Wettkampf Standard. Besonders bei der Flaggenparade kommt dann das internationale Flair rüber, da dort in der Regel über zwanzig, dreißig Nationen auflaufen. Vergleichbar mit der Eröffnungsfeier bei Olympia in abgespeckter Form, aber nicht weniger harmonisch….halt die Ultralaufvereinigung unter sich.

Zwei Jahre haben die AthletInnen Zeit , sich für DAS Event EM oder WM zu qualifizieren. Dann müssen zeitgerecht sogenannte Formnachweise abgegeben werden , d.h. ,dass man anhand einer erbrachten Leistung erkennen sollte, ob sich der Athlet tatsächlich im Trainingsoll befindet.

Auch diesmal waren alle 6 Läuferinnen und 6 Läufer die für die Nationalmannschaft nominiert wurden, auf dem Punkt topfit vorbereitet. Donnerstagabend war dann gegen 18 Uhr im Hotel ein erstes gemeinsames Treffen. Läufer, Betreuer und Trainerstab sind wie immer unterschiedlichst angereist und sahen sich nun teilweise zum ersten Male. Bei einem Vorbereitungstreffen zwei Monate vor dem Lauf haben wir bereits alle logistischen Dinge besprochen und festgehalten. Mikrowelle, zum anwärmen von Speisen/Getränke, Wasserkocher, Verpflegung in wirklich allen Facetten und vieles mehr muss vorab geregelt sein, damit wir am „Tag X“ auch tatsächlich nichts vergessen haben. Die halbe Campingausrüstung, Zusatzpavillon und einiges mehr werden von den Personen mitgebracht, die mit dem Auto anreisen. Da dieses Albi  ca. 1400 km von  Neuss weg im südlichen Frankreich sich geographisch befindet, sind natürlich auch viele Beteiligte mittels Flugzeug angereist.

Am Freitagmittag (nach möglichst langer Schlafphase für die AthletInnnen) wurde dann die Laufstrecke, eine 1106m lange große Stadionrunde im Sportzentrum/Stadion von Albi inspiziert. Asphaltdecke , nahezu tellerflach  gute Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten ließen die LäuferInnen ein wenig von ihrer Nervosität nehmen. Nachmittags nach dem Briefing wurden die letzten aktuellen oder noch offenen Info’s  weitergegeben, bevor die Nationalteammitglieder aller 25 Länder mit einem Flaggenträger durch das Stadion salutieren. Nach diesem herzlichen Empfang und einige „warme Begrüßungsworte“ des Veranstalters sowie von Mitgliedern der ausrichtenden International Association of Ultramarathons (IAU). Die IAU steht unter der Schirrmherrschaft des Weltverbandes der Leichtathleten (IAAF) und setzt sich für die Ultraläufer ein.

Danach waren noch alle Teams zur Pastaparty eingeladen; aber nach diesem aufregenden offiziellen Vorwettkampftag wo auch die Startnummern und Transponder/Zeitmesser verteilt wurden, sehnen die meisten Aktiven nur noch das Hotelzimmer herbei, welches dann von den Läufern am nächsten Morgen für ca. 30 Stunden nicht mehr gesehen wird…..

Für uns Betreuer/Helfer fing dann der Tag so gegen 6 Uhr in der Früh an. Alles erdenkliche muss zusammengefercht im Bus oder mit dem PKW zur Laufstrecke gebracht werden. Alles wird akribisch vorbereitet. Die zwei hintereinandergestellten Pavillons werden zur Küche bzw. Verpflegungszeile hergerichtet. Die Spannung steigt, die Athleten laufen teilweise nervös herum, viele verkriechen sich auch bis zum Start und lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Um halb zehn werden dann alle Protagonisten noch einmal zur Chipkontrolle und Personenüberprüfung gebeten. Um 9.50h findet man sich im Startbereich ein. Die letzten Instruktionen, Hinweise werden nochmal angesprochen, abklatschen, anfeuern, ja der Teamgeist ist nun da. Alle klatschen sich ab, umarmen sich noch einmal wünschen sich gegenseitig einen tollen Lauf und PENG, es geht um 10h pünktlich auf den Rundkurs. Dann trifft das ein, was man nur bei solch einem Lauf anfangs als Nichtläufer empfindet. Die Anspannung hat sich sofort gelöst und Ruhe kehrte ein. Das laufen sieht ja bei dieser Sportart recht träge, ja langsam aus. Da kommt erst einmal bei wohldosiertem Tempo kein Wettkampfgedanke auf. Dies ist aber der Reiz an allem. Wie geht es den Läufern nach zwei drei,10,15 Stunden ja vor allem in der tiefen Nacht gegen dem Bio-Rhythmus kämpfend, Unsere Betreuer , oft Partner des Läufers, wissen genau wie der Läufer „tickt“, wann braucht er Gels, wann dies oder das ,Kleiderwechsel, Salz, Lockerungsmassagen etc.

Auch in diesem Jahr hat die „deutsche Tugend“ wieder für Furore gesorgt. Aktuelle Ergebnisse, auch die der Konkurrenz, geschickte Renneinteilung, Austeilen von Motivationsschüben und natürlich –entscheidend- die Fitness der Läufer. Die Männer konnten sich wieder einmal mit einem Herzschlagfinale die Bronzemedaille sichern. Stu Thoms aus Berlin lief überragende 251km in 24 Std und wurde 7. bei der EM –Einzelwertung-Auch einige  unsere Damen liefen weit über 200 km und konnten einen guten 4. Platz im Team belegen. Julia Fatton wurde dabei Gesamtachte der Frauen mit über 224km.

Um 10h am Sonntagmorgen nach einer kalten Nacht war der Spuk vorbei. Kurze Ausruhphase, dann kam die emotionale Siegerehrung, Eine etwas längere (ca. 3 Std) Ausruhphase, dann gab es das interne traditionelle Abschlussessen mit einem Resümee unseres Delegationsleiters und Ultramarathonberater Dr. Norbert Madry. Man verabschiedete sich teilweise, andere sah man noch beim Frühstück am Montagmorgen und zurück ging die lange Reise. Von Mittwoch bzw. Donnerstag an  bis Montagabend war es mal wieder  ein extrem anstrengendes , aber auch extrem schönes Laufevent, welches immer wieder lange in Erinnerung bleibt. Halt extrem diese Ultraläufer….

 

P.S: Sollte mal einer von Euch die Lust ans Ultralaufen bekommen, meldet Euch…so long

Ralf Weis

Erftlauf - die 15km - Bestleistung für Alexander, Anna und Theo

Beim diesjährigen Erftlauf in Neuss starteten Anna, Meikel und Theo im Hauptlauf über 15 km. Matthias, Atul und Alexander nahmen am 5 km-Lauf teil.

Atul kam als 2ter in seiner Altersklasse ins Ziel, ihm fehlten nur 5 sec. zum 1ten Platz und das wurde in der Gesamtwertung Männer, der 3Platz. Trotzdem eine sehr gute Leistung von Atul. Seine Laufzeit war 18:39 Min/sec.

Alexander schaffte die 5km das erste Mal unter die 20 Minuten. Bei 19:49 min/sec lief er als 4ter der M35 ins Ziel, somit wurde er gesamt 14ter. Er war mit dem Ergebnis zufrieden und kann auf diese Leistung stolz sein. Hier macht sich die stetige Trainingssteigerung bemerkbar.

Sehr bemerkenswert ist die Leistung von Matthias. Er kam nur 5sec hinter Alexander ins Ziel. Man bedenke, vor einem Jahr war seine Hüftoperation. 15ter Rang gesamt; 4 Pl.  M45 ist sein Ergebnis. Alle Achtung Matthias.

Meikel lief die 15 km in nur 56:47 min/sec. Er erreichte das Ziel als gesamt 8ter und hatte nach eigener Aussage Mühe, die schnellste Frau hinter sich zu lassen. In seiner Altersklasse M belegte er den 3te Rang.

Als Anna und Theo nach ca. 60 min am Stadion zur kleinen Runde vorbeikamen, hatte Meikel schon wieder genug Luft, lief mit den Beiden ,hielt das Tempo hoch und forderte immer wieder zum Durchhalten auf. Das hat wohl auch geholfen, denn bei der Laufauswertung stellte sich heraus, dass der Letzte km in 4:30 gelaufen wurde. Anna kam 2 sec vor Theo in 1:16:02 ins Ziel. Gesamt bei den Frauen ist das der 16 Platz in Ihrer Altersklasse Platz 5.Theo kam in der M65 auf den 4ten Platz, gesamt 94 Platz.

Die erzielte persönliche Bestleistung von Anna und Theo sind sicherlich hier auch auf eine stetige Trainingssteigerung zurückzuführen. Das Trainingspensum legt Adi fest und ist meist 2mal in der Woche dabei.

Angela ist ab Januar für den FC GV Süd startberechtigt und neues Mitglied. Sie war auch beim 15km Lauf dabei und erreichte für den SFD 75 startend den 2ten Platz bei der W50 und gesamt bei den Frauen den 9ten Platz. Ihre Laufzeit 1:09:00

Herzlich Willkommen Angela.

Erftlauf - die 5km Runde

Drei Athleten des 1. FC Grevenbroich-Süd gingen am 19.11.2016 an den Start des 5 km – Laufes des Erftlaufes der DJK Novesia Neuss. Atul Thapa absolvierte die Novesia-Runde in einer hervorragenden Zeit von 18:39 Minuten. Damit sicherte er sich den 5. Platz bei der 44. Auflage des Traditionslaufes. Auch seine Vereinskollegen Matthias Bach und Alexander Alms waren mit ihren gelaufenen Zeiten mehr als zufrieden. Beide benötigten unter 20 Minuten. Hier die Ergebnisse:

 

                        Atul Thapa, 18:39 Minuten, 5. gesamt, 2. M 45

                        Matthias Bach, 19:54, 15. gesamt, 4. M 45

                        Alexander Alms, 19:49, 14. gesamt, 4. M 35    

5 Sekunden zu lange Gelaufen

Beim 39. Martinslauf in Düsseldorf am 6 November rund um den Unterbacher See versuchte Anna das erste Mal die 50 Minutengrenze über 10 km zu knacken. Trotz persönlichen Schrittmacher gelang das Vorhaben nicht. Es wurden am Ende 5 Sekunden zu viel gelaufen um eine 49:59 Zeit zu erreichen. 

Bei besserer Witterung, es war beim Start 5 Grad, sehr dunstig , feucht und zugig, wäre sicher ein schnelleres Ergebnis möglich.

Es erreichten 1017 Läuferinnen und Läufer das Ziel. In der Frauen- Wertung belegte Anna Platz 11, in der Gesamtwertung Platz 258. 

Weil das Starterkontingent über die 10km Strecke erreicht war, wurden keine Nachmeldungen mehr angenommen. Somit mussten Theo und Schrittmacher Mikel ohne Startnummer mitlaufen. Theo erreichte eine Zeit von 50:51 Min. Offiziell wäre das in seiner AK M65 der 5. Platz und im Gesamten Platz 276.

Jura-Halbmarathon in Beilngries

Verena wollte zum Abschluss der Saison noch einmal versuchen, Ihre Halbmarathon-Bestzeit anzugreifen. Die Wahl fiel schließlich auf den Jura-Halbmarathon in Beilngries. Am Samstag, den 15.10.16 machte sie sich zusammen mit Heidi und Marina ihrer Bad Abbacher Laufgruppe auf ins schöne Beilngries. Mit zur Unterstützung dabei war auch Adi , der extra aus Grevenbroich nach Bayern gereist war.

Die Strecke wird in 3 Runden zu je 7 km gelaufen – Marina’s Vorschlag, doch einmal die Runde zum Warmlaufen zu laufen – wurde von Heidi und Verena vehement abgelehnt, so dass man sich doch in der näheren Umgebung warmlief. So wusste man beim Start noch nicht, was auf einen zukam, was wahrscheinlich auch gut war – ansonsten wäre die Gefahr bestanden, dass sich die eine oder andere das mit dem Start noch einmal gut überlegt hätte.

So stellten sich die drei zum Start auf – und hörten etwas beunruhigt die Durchsage des Veranstalters an, der das Prozedere zum Zieleinlauf erklärte. Man musste nach jeder Runde durchs Start-/Zieltor hindurch, noch ein kurzes Stück weiter, wenden und wieder durchs Zieltor hindurch – bei der letzten Runde dann zusätzlich nachdem man durch das Zieltor durch war noch ein Stück weiter und links abbiegen. Das klang zunächst etwas kompliziert, so dass die drei einfach darauf hofften, jemanden vor sich zu haben, der wusste, wo man hinmuss.

Dann kam endlich der Startschuss und es ging auf die Strecke. Verena hatte sich einer Bekannten von Adi aus Nürnberg angeschlossen, die eine ähnliche Zeit geplant hatte und Marina und Heidi starteten zusammen. Zunächst ging es durch die Fußgängerzone von Beilngries, durch einen kleinen Park hindurch und dann ging es an den Main-Donau-Kanal, an dem ein Großteil der Strecke verlief. An dieser Strecke hatte der Veranstalter eine Musikanlage aufgestellt, die definitiv half, die langen Geraden entlang des Kanals etwas aufzulockern. Die Strecke überquerte den Kanal zweimal, das heißt in jeder Runde (also insgesamt sechs Mal) musste man von dem tiefer liegenden Radweg einen doch steiler als erwarteten Anstieg hochlaufen, um auf die Brücke zu gelangen. Besonders der Anstieg auf die zweite Brücke hatte es in sich und natürlich kosteten die Steigungen mehr Zeit, als man beim anschließenden Bergablaufen auf der anderen Seite wieder wettmachen konnte.

Zum Ende der Runde ging es erst durch ein Wohngebiet, bevor man dann von einer Seitenstraße aus wieder in die Fußgängerzone gelangte und von der Gegenrichtung auf das Start-/Zieltor zulief, hindurch und weiter bis zum Wendepunkt, zurück durch das Tor und auf die nächste Runde. Jetzt zeigte sich auch, dass die Bedenken bzgl. Verlaufens (fast) unbegründet waren, denn während die Läufer auf der ersten Runde waren, hatte der Veranstalter die Absperrungen, die für den Start noch nicht da waren, aufgestellt, so dass man sich nicht verlaufen konnte.

Die ersten beiden Runden lief Verena mit ihrer Nürnberger Laufpartnerin und Marina und Heidi zusammen – in der letzten Runde bekam Verena etwas Probleme mit ihrem Rücken und musste die Nürnbergerin ziehen lassen und war von da auf sich alleine gestellt. Verena kam als 10. bei den Frauen mit neuer Bestzeit von 1:42:22h ins Ziel. Kurz hinter ihr kam Heidi als 11. Frau und mit neuer Bestzeit von 1:42:57h durchs Ziel. Marina kam als 12. Frau mit ebenfalls neuer Bestzeit von 1:45:40h ins Ziel.

Die letzte Herausforderung des Tages war dann die Dusche – nach einem gefühlten Fußmarsch von mindestens noch einmal 21 km wurden die Duschen dann gefunden. Die 10-Sekunden- Abschalt-Automatik des Wassers machte entspanntes Duschen dann allerdings nicht möglich. Ob das der Grund war, dass die drei es diesmal schafften, pünktlich zur Siegerehrung zurück zu sein?

Da keine Ergebnislisten aushingen, wartete man gespannt auf die Siegerehrung, da die drei nicht wussten, ob sie es in ihrer Altersklasse aufs Treppchen geschafft hatten. Die Leistungen des Tages wurden dann noch zusätzlich belohnt:

Platz 2 in der W35 für Verena, Platz 3 in der W35 für Marina und Platz 3 in der W45 für Heidi!

(Mehr Bilder gibt's hier)

 

Verena gewinnt (schon wieder) Bier ...

Am Samstag, dem 1.10.16 ging es für Verena bei herrlichem Spätsommerwetter zum Crosslauf nach Mainburg. Der Hauptlauf über 6720m ging sechs Runden um die Sportanlage in Mainburg – vom höhergelegenen Start erst ein Stück geradeaus, dann nach links relativ steil auf einem Feldweg den Berg hinunter, unten in die Gegenrichtung bis zum Ende der Anlage und dann in mehreren Etappen (unterbrochen von einem Teilstück mit grobem Kies) wieder hinauf zurück zum Start.

Die erste Runde sortierte sich das Feld, ab der zweiten Runde traf Verena dann auf eine Läuferin, mit der sie schon beim Volksfestlauf ein Kelheim ein Stück gemeinsam gelaufen war, bevor sie sie hatte ziehen lassen müssen und beschloss zu versuchen, möglichst lange an ihr dranzubleiben.

Dies gelang auch ganz gut, bis es dann in die letzte Runde ging. Kurz vor der letzten Runde war noch eine dritte Läuferin zu den beiden aufgeschlossen. Als es in der letzen Runde in die Kurve für das Bergabstück ging ist sie nicht an die Spitze der Dreiergruppe gegangen. Durch ein paar überrundete Läufer wurde die Gruppe dann auseinandergerissen und Verena schaffte es nicht mehr, die Lücke zuzulaufen, und kam am Ende der Runde als 5. Frau (2. W35) in einer Zeit von 29:23 ins Ziel.

Und die Belohnung für die Mühe – wie könnte es in Bayern anders sein – war ein 5-Liter-Faß Bier (das sie sich abholen durfte, obwohl sie bei der Siegerehrung noch unter der Dusche stand – was für allgemeines Gelächter sorgte).

Kreismeister hoch 3

Zum ersten Tag der Bahnlaufserie machten sich drei Athleten des 1. FC Grevenbroich-Süd auf nach Düsseldorf-Lierenfeld. Alle drei hatten sich entschieden, bei den 3000m Kreismeisterschaften des Kreises Düsseldorf/Neuss an den Start zu gehen.

Theo und Verena waren gleich im ersten Lauf an der Reihe.

Bei seinem ersten Start bei den 3000m wollte Theo auf den ersten 200m noch einmal seine Sprintqualitäten zeigen und ging dementsprechend forsch an – pendelte sich dann später jedoch auf sein geplantes Tempo ein und beendete den Lauf in 14:31,27 als Kreismeister in der M65.

Verena, die dank ihres neuen Blindenhundes, den ihr „fürsorgliche“ Laufkameraden des 1. FC Grevenbroich-Süd geschenkt hatten, diesmal keine Probleme hatte, das Ziel zu finden erzielte im gleichen Lauf wie Theo mit 12:19,85 eine neue persönliche Bestzeit und wurde Kreismeisterin in der W35.

Im zweiten Lauf, der nach den 800m Zeitläufen startete, gab Alexander sein Debüt auf der Bahn und bei den 3000m. In starken 11:20,50 kam er als Kreismeister der M35 ins Ziel.

Hier die Ergebnisse in der Übersicht:

Alexander: 3. M35 (Kreismeister) – 3000m in 11:20,50

Theo: 1. M65 (Kreismeister) – 3000m in 14:31,27

Verena: 1. W35 (Kreismeister) - 3000m in 12:19,85

Verena mit Six-Pack in Kelheim

Am 13.8. ist Verena in ihrer Heimat zusammen mit 4 weiteren Läufern aus Bad Abbach beim Volksfestlauf in Kelheim angetreten. Wie es sich für einen richtigen Volksfestlauf gehört, gibt es nicht nur (alkoholfreies) Bier im Ziel, sondern auch für die Altersklassensieger jeweils ein Six-Pack der örtlichen Brauerei zu gewinnen.

Von daher hatte sie – neben dem Minimalziel endlich einmal die 50 Minuten zu unterbieten – das Ziel, aufs Altersklassentreppchen zu kommen um ein Sixpack mit nach Hause nehmen zu können.

Nachdem es am Vortag noch angenehm kühl war, meinte es der Wettergott leider am Samstag weniger gut mit den Läufern – mit einer Startzeit um 16 Uhr und schwül-warmem Wetter, waren es nicht wirklich ideale Bedingungen.

Ob es die Aussicht aufs Zielbier oder einfach nur Größenwahnsinn war – den ersten Kilometer ist sie jedenfalls in 4:16 angegangen, was sich hintenraus erwartungsgemäß noch rächen sollte.

Die nächsten Kilometer pendelten sich dann um die 4:35 ein und eine Zeitlang konnte sie auch noch mit der später Viertplatzierten Frau mithalten, auf der zweiten 5km-Runde musste sie dann aber doch der Hitze und dem viel zu hohen Anfangstempo Tribut zollen und diese ziehen lassen, genauso wie eine weitere Frau.

Alleine auf weiter Flur versuchte sie, die letzten Kilometer nicht zu sehr einzubrechen und kam letztendlich etwas desorientiert und völlig fertig nach 47:31 im Ziel ein.

Dieses Ergebnis reichte für das ersehnte Six-Pack als 2. AK W35 (6. Frauen) – nach der Siegerehrung bei einem kühlen Radler im Bierzelt konnte sie dann auch schon wieder lachen. 

2. Citylauf Grevenbroich

Bei trockenen, aber schwülen Wetter fanden sich am Freitagabend ca. 1600 Läufer- und Läuferinnen zum 2. Grevenbroicher Citylauf ein. Ein Stadtkurs durch die Grevenbroicher Innenstadt, die 3 bzw. 6 mal (je nach Strecke) zu bewältigen waren. Mit dabei von unserer Leichtathletikabteilung waren Turan, Erdal, Meikel, Alexander A., Atul, Theo, Matthias und Daniela.Turan startete als Erster beim Bambini-Lauf über 700m, etwas später dann sein Bruder Erdal beim Schüler-Lauf über 1.200m. Beide liefen unter großer Anfeuerung glücklich und zufrieden ins Ziel, wobei Erdal mit einem Sprint auf den letzten Metern noch einige Schüler hinter sich lassen konnte.

Weiter ging es mit dem flotten Hydrolauf über 5 km. Hier gingen Theo und Matthias an den Start. Matthias, der im letzten Jahr gerade eine künstliche Hüfte bekommen hat zeigte allen, dass man auch super mit Prothese laufen kann. Mit einer tollen Zeit belegte er in einem starken Teilnehmerfeld Platz 7 seiner AK. Auch Theo wagte sich beim „flotten“ Hydro Fünfer auf die Strecke und ließ viele jüngere Teilnehmer hinter sich. In seiner AK siegte er überlegend.

Zum Abschluss ging es dann auf die 10km-Strecke. Hierbei kamen auch tolle Ergebnisse für unsere Athleten heraus. Meikel, Atul und Daniela kamen als Erste Ihrer AK`s über die Ziellinie. Daniela wurde damit Gesamtsiegerin bei den Frauen. Alexander erlief sich den 4. Platz. „Ich war dabei und hatte Spaß.“ war sein späterer Kommentar.

Nicht zu vergessen waren die Anfeuerungen unserer anderen Athleten an der Strecke. Einen großen Dank an Melina, Claudia, Heinrich die an der Strecke nicht zu überhören waren und dem einen oder anderen noch ein paar Sekunden herausgelockt haben!

 

Es war eine super organisierte Veranstaltung! Wir freuen uns schon auf die 3. Auflage...

PS: Auf der Facebookseite zum Citylauf Grevenbroich könnt ihr viele tolle Fotos finden!

 

Hier die Ergebnissübersicht:

 

Turan - 44. Platz, Bambini / 700m in 4:45 min

Erdal – 31. Platz, Schüler-Lauf / 1.200m in 6:01min

Matthias – 7. Platz, AK M45, 5km in 20:39min

Theo – 1. Platz, AK M65, 5km in 25:06min

Meikel – 1. Platz, AK Männer, 10km in 37:46min

Alexander A. – 4. Platz, AK M35, 10km in 45:05min

Atul – 1. Platz, AK M45, 10km in 40:42min

Daniela – 1. Platz, AK W40 und Gesamt Frauen, 10km in 39:44min

Senioren – DM in Leinefelde

Leinefelde, wo ist das denn? Im Norden Thüringens am Rande des Eichsfeldes befindet sich das kleine Städtchen Leinefelde. Dort fanden vom 8. bis zum 10. Juli die Deutschen Senioren – Leichtathletikmeisterschaften statt. Wieder mal am Start von unserem Verein ist Daniela, die im Vorfeld die Qualifikationsnormen über 400m, 800m, 1500m und 5000m erfüllt hat.

Gemeldet hat sie sich in Leinefelde für die 800m, 1500m und 5000m.

Los ging es am Freitag mit dem 800m Lauf. Das Teilnehmerfeld war stark besetzt. Gleich nach dem Start wurde ein hohes Tempo angeschlagen. Daniela hielt sich im vorderen Feld auf und konnte sich mit zwei weiteren Läuferinnen etwas vom Feld lösen. Nach 500m wurde das Tempo etwas verschärft. Daniela konnte nicht sofort mitgehen und es entstand eine Lücke zu den beiden führenden. Durch einen sensationellen Spurt auf den letzten 150m konnte sich Daniela noch mal herankämpfen und übersprintete noch eine Läuferin. Mit einer Zeit von 2:25.80 Minuten wurde sie Deutsche Vizemeisterin. Nach dem Rennen bereitete ihr die Ferse jedoch wieder schmerzhafte Probleme. Durch viel kühlen und ausrollen wollte sie sich für den 1500m Lauf am Samstag vorbereiten. Jedoch blieb der stechende Schmerz in der Ferse. Trotzdem wagte sie sich am Samstag auf die 1500 m Strecke. Zum Glück war das Tempo im ersten Drittel des Rennens nicht so hoch. Nach ca. 600m setzten sich vier Läuferinnen, dabei auch Daniela, vom Feld ab. Der Abstand zum Feld wurde größer und bei 1000m wurde das Tempo noch mal verschärft. Aus der Spitzengruppe viel eine Läuferin leicht zurück. Vorn ging jetzt die Post ab und Daniela versuchte unter Schmerzen das hohe Tempo mitzugehen. Leider musste sie auf den letzten 300m die beiden anderen Läuferinnen ziehen lassen. Aber am dritten Platz lies sie nichts mehr anbrennen und lief die Bronzemedaille souverän ins Ziel. Mit zwei Medaillen im Gepäck viel ihr die Absage auf Grund der stechenden Fersenschmerzen für den 5000m Lauf am Sonntag nicht zu schwer.

Nun ist erstmal Ruhe und Regeneration angesagt und ein erholsamer Sonntag am See bei 35 Grad war auch ganz schön.

Straßenlauf Senioren-EM in Monte-Gordo/Portugal

Im südöstlichsten Teil von Portugals an der Algarve, direkt am Meer und Nahe zur Grenze Spaniens liegt das kleine idylische Städtchen Monte Gordo. Umgeben von Pinienwäldern, langem Sandstrand, vielen leckeren einheimischen Lokalitäten und den meisten Sonnenstunden ist es der ideale Ort sich vom Alltagsstress zu erholen.  Bereits seit vielen Jahren befindet sich hier ein großer Sportstützpunkt vieler verschiedener Sportbereiche und Nationen. Durch die klimatischen Bedingungen eignet sich der Ort somit ideal als Wintertrainingslager. So haben auch wir als Abteilung der Leichtathletik schon einige Trainingslager im Februar dort absolviert (siehe Fotos/Bildergalerie).

Dieses Jahr war es daher umso schöner, dass der Straßenlauf der Senioren-EM ausgerechnet hier stattfand. Bei traumhaften Sonnenwetter machten sich von unserem Verein Adi Rosenbaum, Peter Hinz,  Bruni Meurer-Fieser und Daniela Bach bereits am Mittwoch per Flieger auf den Weg nach Portugal. Ebenfalls am Bord war unser Lauffreund Rolf Schmalohr. Natürlich ging es in unser alt bekanntes und frisch renoviertes Hotel Alcazar. Am Anreistag hieß es erst mal ankommen, kalte Getränke besorgen und einen ersten lockeren Lauf mit anschließendem Sprung ins Meer machen. Am Hotel gab es dann die erste Überraschung. Dort wartete bereits unser passives Mitglied und langjähriger Freund von Adi,  Bernd-Michael mit seiner Frau auf uns. Er wollte Adi damit überraschen, was ihm auch herzlich gelungen ist.

Am nächsten Tag stand vor dem Frühstück für  Bruni und Dani ein weiterer lockerer Lauf an. Zum Nachmittag ging es zur Akkreditierung und zum Meeting des dt. DLV-Team. Viele bekannte Gesichter wurden herzlich begrüßt. In Vorbereitung auf den ersten Wettkampf am Freitag ging es früh zu Bett.

Am Freitag war es dann soweit. Es stand als Erstes der 10km Straßenlauf an. Der Start für Bruni und Dani war erst um 18 Uhr angesetzt. Da jedoch die Sonne den ganzen Tag gnadenlos schien, war dementsprechend der Asphalt dampfend heiß. Die Strecke führte über eine 5 km Runde mit einigen Schleifen, welche 2x passiert werden musste. Adi, Bernd-Michael und Peter verteilten sich an der Strecke um die beiden kräftig anfeuern zu können, Fotos zu schießen und das gesamte Geschehen beobachten sie können. Für Bruni hieß es einfach durchhalten und ins Ziel für die Mannschaft kommen. Im Vorfeld hatte sie gerade eine Knie-OP hinter sich und war froh, überhaupt an den Start gehen zu können. Aber wie auch nicht anders zu erwarten, biss Bruni auf die Zähne und kam mit einem tollen Ergebnis (trotzt Trainingsrückstand und Verletzung) als Zweitbeste Ihrer Mannschaft ins Ziel. Leider reichte es am Ende nur für den undankbaren 4. Platz in der Mannschaftswertung der W50. Daniela versuchte eine neue Bestzeit zu laufen, musste dieses Vorhaben jedoch nach 5km aufgrund der tropischen Bedingungen leider aufgeben. So versuchte sie noch in einer kleinen Gruppe einen guten Platz herauszulaufen. Zusammen mit einer Italienerin kämpfte sie bis kurz vor Schluss um Platz 4 der W40. Nur durch einen letzten harten Antritt auf der Zielgeraden konnte Daniela dann die Italienerin hinter sich lassen. Diese beglückwünschte sie dann auch im Zielbereich dafür anerkennend. Mit der Mannschaft der W40 konnte sie sich am Ende über eine hart erkämpfte Goldmedaille freuen. Nach einer kalten Dusche und leckerem Abendbrot standen zum Abschluss des Tages noch die Siegerehrungen an. Da bereits am nächsten Tag in den frühen Morgenstunden der Mannschaftscross (3x2km) anstand, ging es nach den Siegerehrungen für Bruni und Dani sofort ins Bett. Die Männer vergnügten sich noch ein wenig in der Hotel-Bar.

Pünktlich um 8:30 Uhr startete Daniela am Samstag früh bewaffnet mit einem Staffelstab als Erste Ihrer Mannschaft beim Cross über 2km. Austragungsort war der schöne angrenzende Pinienwald. Auch Adi, Bernd-Michael und Peter fanden sich pünktlich zum Anfeuern an der Strecke an. Zusammen mit allen Startläuferinnen der AK 35 bis 55 setzte sie sich mit zwei Frauen schnell nach vorne ab. Die Strecke bewies viel Kraftanstrengungen, ging sie doch einen steilen Berg hinauf, der in weichen losen Sand endete und anschließend in hartem Schotter überging. Daniela ließ sich aber davon nicht weiter beeindrucken. Zum Glück hatte sie ihre Spikes dabei und kannte die Strecke. Als Zweite Gesamt und Erste Ihrer AK übergab sie dann den Staffelstab der Mannschaftskollegin. Zum Schluss reichte es zu einer Silbermedaille in der W40. Auch Bruni kämpfte sich durch den Wald und über den Berg an den vielen Frauen vorbei und konnte als zweite Starterin ihrer Mannschaft einige Plätze gutmachen. Am Ende wurde es bei  ihrer Mannschaft erneut der undankbare 4. Platz. Den Tag ließen dann Alle gemeinsam gemütlich am Hotel-Pool ausklingen.

Der Dritte und letzte Wettkampftag begann wieder in den früheren Morgenstunden über die Halbmarathondistanz. Die Strecke führte wieder über die Straße. Es wurde diesmal jedoch eine 10 km Runde 2x absolviert. Es waren viele Wendepunkten und enge Schleifen eingebaut. Zum Glück zogen an diesem Morgen das erste Mal seit Ankunft einige Wolken auf, so dass die Sonne zwischendurch ein wenig Pause hatte. Auf der Strecke kämpften sich Bruni und Dani tapfer bis ins Ziel. Die Wettkampfstrapazen der Vortage waren bei beiden mittlerweile gut zu spüren. Dani hatte Glück und konnte das gesamte Rennen über mit einem deutschen Mann zusammen laufen. So zogen sie sich gegenseitig auf der Strecke. Durch die Wendeschleifen konnte man gut das Rennverhalten der Gegner sehen. Bruni kam in einer fantastischen Zeit (schneller als letztes Jahr in Grosetto/ohne Vorbereitungstraining) als 10. ihrer AK ins Ziel. Am Ende wurde sie dann endlich mit einer tollen Silbermedaille mit ihrer Mannschaft belohnt. Dani konnte mit einem letzten Zielspurt, was noch mal viele Zuschauer ins Staunen und zu Beifällen animierte, sich die Bronzemedaille im Einzel der W40 und Silbermedaille mit der Mannschaft holen. Später stellte sich heraus, dass ihrer Mannschaft nur 27 Sekunden zur Goldmedaille fehlten... Trotzdem waren am Ende alle glücklich und zufrieden und der Trainer Adi konnte mal wieder stolz auf seine Mädels sein.

Den Tag ließen alle entspannt an der Strandbar und im Meer ausklingen.

Früh am Morgen ging es dann wieder vollgepackt mit Medaillen, vielen Emotionen und neuen Freundschaften  zurück nach Deutschland...

Mehr Bilder befinden sich hier.

Senioren – Hallen - DM in Erfurt

Am 13. und 14. Februar 2016 fanden in Erfurt die 15. Deutschen Seniorenhallenmeisterschaften statt. Von unserem Verein war Daniela über 400m, 800m und 3000m am Start. Am Samstag standen zuerst die 800m mit starker Konkurrenz auf dem Programm. In einem von Taktik geprägten Rennen setzte sich Daniela auf den letzten 200m ab und gewann mit einer Sekunde Vorsprung in einer Zeit von 2:29.00 Minuten. Mit diesem Sieg holte sich Daniela ihren ersten deutschen Meistertitel. Dabei stand ihr Start wegen einer Erkältung lange Zeit auf der Kippe. Im anschließenden 3000m Lauf ging sie nach 1000m aus dem Rennen. Schmerzen in der Ferse und die noch nicht ganz ausgeheilte Erkältung machten ihr zu schaffen. Nun hieß es volle Konzentration auf das 400m Rennen am Sonntag.

Blitzschnell ging es aus dem Startblock, dann zwei super schnelle Sprintrunden hinlegen und Konzentration auf die Technik, auf gar keinen Fall auf die Linie der Laufbahn treten. Nach 1:06.26 Minuten war für Daniela der Lauf vorbei. Mit dieser Zeit erkämpfte sie sich in einem sehr stark besetzten Lauf den sechsten Platz über 400 Meter. Mit einem Deutschen Meistertitel in der Tasche ging es auf die Heimreise nach Grevenbroich.

Senioren – Hallen – EM in Ancona/Italien

Ca. 1400 km von Grevenbroich entfernt liegt die Küstenstadt Ancona in Italien. Dort fand vom 29. März bis zum 3. April 2016 die Leichtathletik – Senioren – Hallen – EM statt. Nach einer langen Autofahrt mit einem Zwischenaufenthalt im Legoland Günzburg sind wir, Christina, Daniela und Matthias am Sonntag in Ancona angekommen. Daniela wird über 800m, 1500m, 3000m und 5 km Cross an den Start gehen.

Die Anspannung steigt, denn am Mittwoch beginnen für Daniela die Läufe. Los geht es mit den 3000m, also über die 15 Hallenrunden. Das 14er Starterinnenfeld ist sehr stark besetzt. Jetzt heißt es Daumen drücken!

In den ersten Runden bleibt das Feld sehr kompakt zusammen, es gibt ständige Wechsel an der Spitze. Daniela hält sich in Sachen Führung bewusst zurück, läuft aber stets dicht hinter der jeweils Führenden ein taktisch äußerst kluges Rennen.

Fünf Läuferinnen fallen ins Hintertreffen, Daniela gehört zum Glück nicht dazu. Sie läuft weiterhin ganz souverän in der immer noch sehr kompakten Neunergruppe. Zwar stark taktisch geprägt, ist das Rennen dennoch sehr schnell. Für Spitzenplätze muss man hier klar unter 11 Minuten bleiben – kein Problem für Daniela.

Drei Runden vor Schluss sind noch fünf Läuferinnen vorne und werden die Medaillen unter sich ausmachen. Klasse, dass neben einer Italienerin, die vor heimischen Publikum ihr Heil in einem Ausreißversuch sucht, einer Polin und einer Spanierin auch zwei Deutschen aussichtsreich dabei sind. Daniela läuft ein Klasserennen!

Die letzte Runde wird eingeläutet, jetzt geht die Post richtig ab! Daniela und die Polin setzen zum Schlussspurt an, um die weit enteilte Italienerin vielleicht doch noch abzufangen. Kommen sie noch einmal heran?

Die Polin schafft es tatsächlich! Sie siegt mit hauchdünnem Vorsprung von gerade einmal 9 Hundertstelsekunden vor der Italienerin. Nur eine Sekunde hinter beiden sichert sich Daniela nach bärenstarkem Rennen ihre erste Ancona-Medaille: Bronze mit einer Zeit von 10:52.51.

Im stark besetzten 800m Finallauf am Freitag belegte Daniela mit neuer Hallenbestzeit von 2:26.85 den 5. Platz.

Ein weiterer Höhepunkt sollte am Samstag stattfinden, der 1500m Lauf. In einem sehr stark taktisch geprägten Rennen lief Daniela erneut sehr intelligent. Mit dem stärksten Schlussspurt aller Teilnehmerinnen sicherte sie sich den zweiten Platz. Wäre das Rennen 5m länger gewesen hätte es noch mehr sein können. Silber gewonnen!

Zum Abschluss der EM am Sonntag fanden die Crossläufe statt. Bei diesen Läufen gibt es eine Einzel- und eine Mannschaftswertung. In Danielas Altersklasse gab es leider nicht genügend deutsche Athletinnen, um eine Mannschaft zu bilden. Sie wurde jedoch von den DLV-Verantwortlichen für das Team W35 nominiert, weil dort eine Athletin zu wenig war. Es gab also gleich zwei Chancen auf Edelmetall. Und los geht’s zum Start.

Aus dem völlig unübersichtlichen Läuferinnenpulk beim Start auf der breiten, grünen Wiese wird schon eingangs der Kurve zum ersten schmalen Aufstieg eine lange Kette der Athletinnen. Von den deutschen Crossläuferinnen startet Daniela am schnellsten.

Erstaunlich, wo Daniela die Kraft hernimmt, hier schon wieder dermaßen aufzutrumpfen! Die bisherigen Rennen scheint sie komplett weggesteckt zu haben, als sei gar nichts gewesen – trotz der großartigen Resultate.

Das erste Viertel ist geschafft, es geht für die Läuferinnen in die zweite Runde. Die Zaungäste sehen einen begeisternden Wettkampf, alle anderen Zuschauer natürlich auch. Ohne das gespannte Flatterband würden sie vermutlich auch sehen wie sich alle Athletinnen auf dem total unrhythmisch zu laufenden Kurs hoffnungslos verlaufen würden. Vor jeder Kurve oder gar Wende musst du beinahe bis zum Stillstand abbremsen, dann die Kurve kratzen und anschließend wieder mit Vollgas beschleunigen.

Nun geht es wieder aufwärts. An der Spitze wird ein derart irres Tempo vorgelegt, dass die anderen Läuferinnen etwas untergehen. Zu Unrecht, denn alle, die hier unterwegs sind, laufen auch im internationalen Vergleich ganz hervorragende Crossläufe.

Nach und nach biegen alle Läuferinnen in ihre letzte Runde ein. Nur noch gut 1400 Meter, dann ist es geschafft.

In der letzten Runde lösen sich dann fast alle Gruppen und Grüppchen auf, jetzt versucht jede Athletin, für sich selbst das Beste herauszuholen. Daniela ist nicht zu bremsen, sie liegt an zweiter Position in ihrer Altersklasse.

Das Ziel fest im Blick – Daniela lässt jetzt nichts mehr anbrennen, bringt ganz stark zu Ende, was sie vier Runden lang perfekt vorbereitet hat. Platz 2 lässt sie sich nicht mehr nehmen – schon wieder Edelmetall!

Auch die beiden anderen deutschen Athletinnen kommen gut über die Strecke und so sichert sich das Team W35 mit Daniela den zweiten Platz.

Wow! Medaillenhamster Daniela krönt ihre herausragende EM mit zweimal Silber im Crosslauf! Sofort nach der Siegerehrung müssen wir leider unsere Heimreise antreten, da am nächsten Tag schon wieder die Arbeit und Schule auf uns wartet.

Auch für Christina und Matthias war es eine sehr aufregende und erfolgreiche Woche. Bei jedem Rennen von Daniela fieberten sie unter voller Anspannung mit.

Super Zeit beim Venloop

Atul

Den Venloop in Venlo ist Atul in starken 1:24:00 Nettozeit gelaufen - 170. im Gesamteinlauf und Platz 23 in der M45. Super gelaufen! Ein paar Bilder gibt es hier.